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Kosmisches...

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Seite 1 von 6 (zeigt 10 aus insgesamt 52 Einträgen)

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  #52

[Zitat]
Peter1963Herne 12.01.2019, 00:00
Mondfinsternis zur Vollmondphase
=======================


Sowie die Reise der Erde um die Sonne leicht elliptisch verläuft,
umkreist der Mond die Erde ebenfalls auf einer etwas ovalen Umlaufbahn.

Der sonnennächste Punkt der Erde wird als "Perihel" bezeichnet,
der sonnenentfernteste als "Aphel".
Die erdnächste Position des Mondes wird "Perigäum" genannt,
die erdentfernteste "Apogäum".

Das 'Perigäum' wiederholt sich ebenso wie das 'Apogäum' durchschnittlich alle
27 Tage, 13 Stunden, 18 Minuten und 33 Sekunden
(Berechnungsgrundlage: Anomalistischer Monat),
während sich unser Trabant alle
29 Tage, 12 Stunden, 44 Minuten und 02 Sekunden
als Vollmond präsentiert.
(Berechnungsgrundlage: Synodischer Monat).

Treffen 'Perigäum' und 'Vollmond' zusammen,
bezeichnen die Medien unseren Erdbegleiter gerne als "Supermond".
Davon angestachelt, greifen viele zur Kamera
um ein Bild von ihrem "Supermond" zu schießen.
Oftmals wird dabei die atmosphärenbedingte Brechung des 'Mondlichts' übersehen,
welche sich auf ausnahmslos alle Mondauf- und -untergänge auswirkt:

Befindet sich der Mond knapp über dem geographischen Horizont,
passiert das 'Mondlicht' einen relativ weiten Weg durch die Erdatmosphäre.
Je weiter dieser Weg, desto stärker wird es 'gebrochen' / gestreut.
Je stärker die Lichtbrechung, desto größer erscheint der Mond.

Derselbe Mond, bei seinem Höchststand beobachtet
(Tatsächlich wird die Erde von zwei Monden umkreist),
wird beinahe zum 'Normalmond' 'geschrumpft' sein.
Demselben Mond - einen Tag früher oder später betrachtet -
wird ebenfalls kaum mehr Beachtung geschenkt.
Keine Zeitung würde zum nahenden 'Perihel' - also dem Moment,
zu welchem die Erde der Sonne am nächsten kommt -
eine "Supersonne" ankündigen.

Hier die Fakten:
Der scheinbare Größenunterschied vom "Mikromond" (im Apogäum)
zum "Supermond" (im Perigäum) beträgt 12-, bestenfalls 14%,
der Helligkeitsunterschied höchstens 30%.
Allerdings müssten jeweils ein "Mikromond" und ein "Supermond"
unmittelbar nebeneinander stehen,
um diese Unterschiede überhaupt wahrnehmen zu können.
In diesem Punkt stimmen führende Astrophysiker weltweit überein.

Die minimale Distanz Mond / Erde beträgt 356 410 Km. (Perigäum),
die maximale 406 740 Km. (Apogäum).
Am 21. Januar 2019 nähert sich der Mond während des Perigäums
auf 357 342 Kilometer der Erde.

(Sorry, für die Fremdwortkasperei in diesem Artikel.
Je nach Themenbereich, sind Fachbegriffe leider unvermeidbar...). :I


Eine wahre Attraktion dagegen ist der Vollmond
während einer totalen Mondfinsternis zur Perigäums - Phase.
Genau das ereignet sich an diesem 21. Januar!
Hier die Zusammenfassung der wichtigsten Beobachtungsdaten,
bezogen auf den Standort Frankfurt / Main:

Mondaufgang ist bereits am Sonntag, dem 20. Januar, 16:11h. (MEZ.).
Die folgenden Angaben beziehen sich auf den 21. des Monats,
ebenfalls nach mitteleuropäischer (Normal-) Zeit:

Beginn der Mondverfinsterung: 04:34h..
Beginn der Vollverfinsterung: 05:41h..
Maximale Verdunkelung: 06:12h..
Vollmondzeitpunkt während der Finsternis: 06:16h..
Ende der Vollverfinsterung: 06:43h..
Ende des Schauspiels: 07:50h..
Monduntergang: 08:25h..
Perigäum: 20:59h..

---
Einige, detaillierte Hinweise zu dieser Thematik haben sich erübrigt.
Zur besseren Übersicht wurde der Artikel meinerseits gekürzt.
---

Abschließend noch ein paar Worte zu dem zweiten Erd - Umläufer:
Es handelt sich hierbei um einen unförmigen Asteroiden
mit einem Längsdurchmesser von 91 Metern.
Er umkreist die Sonne in nahezu 366 Tagen,
wobei er die Umlaufbahnen der Planeten 'Merkur', 'Venus' und 'Erde' umschließt.
"2016 H 03" - so seine Bezeichnung, befindet sich - je nach Umlaufposition -
38 bis 100 Mal so weit von der Erde entfernt wie 'unser' Mond.
Aufgrund seines geringen Durchmessers ist er jedoch selbst bei geringster Distanz
mit bloßem Auge unmöglich erkennbar.

*****
(Detaillierte Informationen hierzu finden sich in dem Artikel:
"Asteroiden, Meteoroiden, Meteore, Meteoriten und Kometen").
---
(Detaillierte Informationen hierzu finden sich in dem Artikel:
"Jahrhundertfinsternis + Mars!").

*****
Persönlicher Hinweis:
Das 1. Halbjahr 2019 hält - zumindest im kosmischen Sinne -
wenige Attraktionen für uns bereit womit sich die Anzahl
meiner Neu- Artikel deutlich reduziert.
🌙
  #51

[Zitat]
Peter1963Herne 30.12.2018, 00:00
---
Der Hinweis auf ein bestimmtes Ereignis hat sich erübrigt.
Zur besseren Übersicht wurden diesbezügliche Informationen
meinerseits gelöscht.
  #50

[Zitat]
Peter1963Herne 22.12.2018, 00:00
Die Erde
======


Am Anfang war der Urknall.
Er gilt als Beginn des Universums
und ereignete sich vor 13,82 Milliarden Jahren.
Bereits in den ersten 180 bis 200 Sekunden danach
bildeten sich Wasserstoffatome - die Grundbausteine jeglicher Materie.

Interessanterweise verteilten sich diese nicht gleichmäßig
im Universum sondern bildeten Wasserstoff - Ansammlungen,
welche wiederum zu Wasserstoff - Planeten ineinander übergingen.


In dem Artikel "Sterne und Planeten" umschreibe ich die Veränderung
eines Planeten zum Stern durch das Einsetzen der (ersten) Kernverschmelzung.
In dem Artikel "Supernova" beschreibe ich, welche weiteren Vorgänge innerhalb
eines Sterns zu dessen (möglicher) Explosion führen.

Nun ist es erforderlich, dass relativ zeitgleich
und nicht allzu weit von dem Detonationspunkt eines explodierten Sterns entfernt,
ein weiterer Stern explodiert. Die beiden Explosionswolken driften aufeinander zu,
gehen ineinander über und verwirbeln miteinander. Durch diese Verwirbelungen
bilden sich zunächst kleiner Materieklumpen, die sich alsbald zu Massen verbinden,
woraus neue Sonnensysteme entstehen können.


Wie es weitergeht?
Unter dem Suchbegriff
N24: Die Erde - Ein Planet entsteht
lassen sich Videos finden, die ich nur wärmstens empfehlen kann...
  #49

[Zitat]
Peter1963Herne 15.12.2018, 00:00
Winteranfang 2018
=============


In dem Artikel "Sommersonnenwende 2018" hatte ich den markanten Punkt
der Erde auf ihrer jährlichen Sonnenumlaufbahn bei Sommeranfang umschrieben.
Am 21. Dezember um 23:22 Uhr - bezogen auf den Standort Frankfurt / Main -
erreichen wir die gegenüberliegende Position der bereits geschilderten Kreisbahn:
Die 'Wintersonnenwende' und somit den Beginn des (astronomischen) Winters.

Den 'kürzesten' Tag dieses Jahres werden wir damit so gut wie überstanden haben.
Am härtesten trifft es, mit Blick auf die Mitglieder-Karte, die User in Oslo / Norwegen.
Für sie scheint die Sonne an diesem Freitag lediglich 5 Stunden, 54 Minuten.
Weiter südlich wird es etwas freundlicher...

Edinburgh (GB): 06 Stunden, 58 Minuten,
Kopenhagen (DK): 07 Stunden, 01 Minute,
Flensburg (D): 07 Stunden, 13 Minuten,
Berlin (D): 07 Stunden, 39 Minuten,
Amsterdam (NL): 07 Stunden, 41 Minuten,
Cork (IRL): 07 Stunden, 46 Minuten,
London (GB): 07 Stunden, 50 Minuten,
Gent (Belgien): 07 Stunden, 54 Minuten,
Frankfurt / Main (D): 08 Stunden, 03 Minuten,
Prag (CZ): 08 Stunden, 04 Minuten,
Lemberg (UA): 08 Stunden, 06 Minuten,
Luxembourg (Lux): 08 Stunden, 08 Minuten,
Paris (F): 08 Stunden, 15 Minuten,
Wien (A): 08 Stunden, 21 Minuten,
Konstanz (D): 08 Stunden, 25 Minuten,
Lugano (CH): 08 Stunden, 38 Minuten,
Rom: (I): 09 Stunden, 08 Minuten,
Istanbul (TR): 09 Stunden, 13 Minuten,
Philadelphia (USA): 09 Stunden, 20 Minuten,
Kansas City (USA): 09 Stunden, 25 Minuten.

Südlich des Äquators, in Mildura / Australien, ist zum Zeitpunkt der
Sonnenwende bereits Samstag, der 22. Dezember, 09:22h.
(AEDT / Australian Eastern Daylight Time (Sommerzeit)).
Hier scheint die Sonne 14 Stunden, 30 Minuten.

Europa und die USA betreffend, werden die Tage endlich 'länger'.
Auf der Südhalbkugel geht die Sonne dafür wieder früher unter.

*****
Mit astronomischen internationalen und interkontinentalen Grüßen
bitte ich im Interesse der an Kosmologie interessierten Leser
diesen Themenkomplex durch Verzicht auf eventuelle
Kommentare oder emotionale "Danksagungen"
weiterhin übersichtlich zu halten. :)

Besten Dank!


*✵*✵*✵*


Partielle Sonnenfinsternis zu Jahresbeginn 2019
================================


Sollte jemand Lust verspüren,
spontan seine Koffer zu packen
um diese Finsternis zu verfolgen,
bieten sich folgenden Reiseziele an:


Am 05. Januar...
Zwischen 14:44h. und 16:34h. / Midway, US Minor Outlying Islands.
-
Zwischen 15:01h. und 17:42h. / Adak, Alaska, USA.
Zwischen 16:16h. und 18:00h. / Unalaska, Alaska, USA.


Am 06. Januar...
Zwischen 07:36h. und 09:41h. / Peking, Peking, China.
Zwischen 07:41h. und 09:29h. / Shanghai, Shanghai, China.
-
Zwischen 13:13h. und 15:02h. / Wake, US Minor Outlying Islands.

---
Einige, detaillierte Hinweise zu dieser Thematik haben sich erübrigt.
Zur besseren Übersicht wurde der Artikel meinerseits gekürzt.
---

Bedingt durch die Sichtbarkeit beiderseits der Datumsgrenze,
findet dieses Ereignis quasi "an zwei Tagen gleichzeitig" statt.
Daher beziehen sich die angegebenen Daten sowohl auf die
jeweiligen Ortszeiten als auch auf den Zeitraum
vom 05. Januar 2019, 23:34h.
zum 06. Januar 2019, 03:49h.
nach UTC..

*****
(Detaillierte Informationen hierzu finden sich in dem Artikel:
"Partielle Sonnenfinsternis am 13. Juli 2018").
---
(Detaillierte Informationen hierzu finden sich in dem Artikel:
"GMT, UT & UTC...").


*✵*✵*✵*


Die Datumsgrenze
============


Die Erdoberfläche ist unterteilt in 360 Längengrade und 180 Breitengrade.
Längengrade sind vom Nordpol zum Südpol verlaufende Linien
während Breitengrade parallel zum Äquator gedacht sind.

In dem Artikel "GMT, UT & UTC..."
hatte ich die Einrichtung des 'Nullmeridians',
also des Längengrades '0', in Ausrichtung auf den mittäglichen
Sonnenhöchststand, bezogen auf 'Greenwich' / London angesprochen.

Der Basislängengrad '0' unterteilt die Erde in Ost und West
auf 'unserer Seite der Welt', nahe dem Atlantischen Ozean.
Der Längengrad '180' ist die pol - überschreitende, gerade
Verlängerung dieses Basislängengrades und unterteilt den
Globus auf der gegenüberliegenden Hälfte in Ost und West -
senkrecht durch den Pazifik.

Als Ergänzung zum "Mit - Tag" in Greenwich auf dem Längengrad '0'
wurde die zeitglich stattfindende "Mitter - Nacht"
auf dem 180sten Längengrad als Datumsgrenze festgelegt.
Dabei ist es westlich der 180sten Länge,
"einen Tag später" als östlich von ihr.

In der Regel jedoch -
also je nach Zeitzonenzugehörigkeit und / oder eventueller 'Sommerzeit' -
bezieht sich "Mitternacht" und somit die Datumsgrenze auf die
erdeigenrotationsbedingte, sonnenentfernteste Position
eines jeweiligen Längengrades.


Zur Beachtung für verantwortungsbewusstes Lehrpersonal:
Tatsächlich existieren mehrere Datumsgrenzen, wobei die geographische
Datumsgrenze, also der 180ste Längengrad, eine gedachte, fest fixierte Linie ist,
welche sich synchron mit der Erdeigenrotation bewegt - unabhängig von Sonnenaufgang,
Sonnenhöchststand, Sonnenuntergang oder Mitternacht während sich mitternächtliche
Datumsgrenzen auf die jeweils sonnenentferntesten Positionen der jeweiligen
Längengrade unter Berücksichtigung der entsprechenden Zeitzonen
und / oder eventueller 'Sommerzeit' beziehen.

Ausschließlich auf dem 180sten Längengrad
verlaufen sowohl die geographische als auch die mitternächtliche
Datumsgrenze zeitgleich / synchron (ebenfalls unter Berücksichtigung
der entsprechenden Zeitzonen und / oder eventueller Sommerzeit).

Beispiel:
Die Erde dreht sich in Richtung Osten...
Unmittelbar östlich des 180sten:................. 31. Dez., 23:59:59 Uhr.
Er erreicht die sonnenentfernteste Position...
Uhrzeit exakt entlang der Datumsgrenze:..... 01. Jan., 00:00:00 Uhr.
Die Erde dreht sich etwas weiter...
Unmittelbar westlich des 180sten:............... 01. Jan., 00:00:01 Uhr.
Hier werden die ersten Sylvesterraketen des neuen Jahres gezündet,
also 13 Stunden vor dem mitteleuropäischen Mitternachtsspektakel.

Entsprechend dem Verlauf dieser Datumsgrenze endet das aktuelle Jahr
östlich davon genau angrenzend an der Linie, an welcher das neue Jahr
23 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden zuvor bereits begonnen hat.


Hinweis:
Aus politischen / organisatorischen Gründen ist die Datumsgrenze stark verzerrt
was dem Gesamtbild möglicherweise einen etwas verwirrenden Eindruck verleiht.
Im geographischen Sinne jedoch verläuft sie exakt entlang des Längengrades '180'.

*****
(Erläuterungen zu dem Begriff 'Eigenrotation'
finden sich unter: S.A.F. / Themen - Start - Artikel: #1).
  #48

[Zitat]
Peter1963Herne 08.12.2018, 00:00
---
Der Hinweis auf ein bestimmtes Ereignis hat sich erübrigt.
Zur besseren Übersicht wurden diesbezügliche Informationen
meinerseits gelöscht.
  #47

[Zitat]
Peter1963Herne 02.12.2018, 00:00
Der Stern von Bethlehem... 🌠
===================


"Als aber Jesus zu Bethlehem in Judäa geboren war, in den Tagen des Königs Herodes,
siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem, die sprachen:
'Wo ist der neue König der Juden? Denn wir haben seinen Stern
im Morgenland aufgehen gesehen und sind gekommen,
ihm zu huldigen'.
". (Matthäus 2, 1-2).


Die Menschheit hat ihre (heutige) Weltzeitrechnung
an der Geburt des 'Jesus von Nazareth' ausgerichtet,
unterteilt in die Jahre "vor Chr." und "nach Christus".
Sein Geburts - Tag gilt als sicher: An einem 6. Januar.
Unklar dagegen ist sein Geburts - Jahr.

Laut biblischer Überlieferung soll ein "Stern" dieses Ereignis angekündigt haben,
welcher in Weihnachtsaufführungen gerne als "Komet" dargestellt wird.
Diese Variante ist allerdings eher zweifelhaft, da zur 'Stunde 0',
also zum angeblichen Zeitpunkt seiner Geburt
vom Standort Nazareth aus beobachtet,
schlicht kein Komet sichtbar war.


Die Bewegungen von Himmelskörpern lassen sich unter Anwendung heutiger
Computertechnologie präzise sowohl vor- als auch zurück rechnen.
Wann war also was tatsächlich sichtbar?
Es gibt mehrere Erklärungsansätze:

Möglichkeit 1:
Als "Nova" wird u. a. eine durch die Zunahme der Kernreaktionen im Inneren
eines Sterns hervorgerufene, kurzfristig ansteigende Leuchtkraft bezeichnet.
Eine solche 'Nova' soll sich im Jahre 5 oder 4 vor Christus ereignet haben.

Möglichkeit 2:
Jupiter benötigt für eine Sonnenumrundung
11 Jahre und 314 Tage, Saturn 29 Jahre und 168 Tage.
Von der Erde aus betrachtet, 'überholt' Jupiter etwa alle 20 Jahre Saturn.
Während dieser Phase scheinen beide Planeten ineinander zu verschmelzen
und strahlen deshalb wie ein einziges Objekt besonders hell am Nachthimmel.
Ein solcher 'Überholvorgang' hat sich gegen Jahreswende 7 - 6 vor Christus,
genau am 04. Dezember jenes Jahres exakt über Bethlehem ereignet.
Dieses Szenario gilt als Wahrscheinlichste aller Theorien.

Möglichkeit 3:
Ein vergleichbarer Eindruck entsteht, wenn sich Erde, Venus und Jupiter
in einer Linie befinden. Da Venus die Sonne etwas näher umkreist als die Erde,
können lediglich während unserer Dämmerungsphasen beide Planeten gleichzeitig
beobachtet werden. Der Anschein jedoch, dass Venus und Jupiter ineinander übergehen,
war in den Jahren 3 und 2 vor Christus besonders stark.

Möglichkeit 4:
Sollte es sich bei dem 'Stern von Bethlehem' tatsächlich um einen
Kometen gehandelt haben (ein heute nicht mehr auffindbares
Objekt wird in chinesischen Quellen im Jahre 5 vor Christus
erwähnt), wurde dieser durch die Kollision mit einem
anderen Himmelskörper zwischenzeitlich zerstört.

Als eine der entferntesten Möglichkeiten käme noch '1P/Halley' in Frage.
(Siehe Artikel: "Orioniden und Draconiden / Der Halley'sche Komet").
Dieser zeigte sich allerdings bereits im Jahre 12 vor Christus.


Die Hebräer, die Römer, die ersten Christen...
Sie alle hatten ihre individuellen Zeitrechnungen.
Dass heutzutage die populärste Geburtstagsparty der Erde
in machen Ländern um den 25. Dezember herum gefeiert wird,
kann vermutlich derartigen Unstimmigkeiten zugeschrieben werden.
🌠
  #46

[Zitat]
Peter1963Herne 22.11.2018, 00:00
Supernova
========


Wie in dem Artikel "Sterne und Planeten" umschrieben,
beginnt das Dasein eines Himmelskörpers als Stern
mit dem Einsetzen des ersten Fusionsprozesses.

Dieser stellt den Anfang einer ganzen Fusionskette dar.
Zunächst verschmelzen Wasserstoffatome zu Helium.
Sind die Wasserstoffatome im eigentlichen Kernreaktor
aufgebraucht (je nach Masse und somit Dichte,
kann das Millionen oder gar Milliarden Jahre dauern),
verschmelzen die Heliumatome zu Lithium.
Sind diese verbraucht, wird Lithium zu Beryllium.
Dann wird Beryllium zu Bor, Bor zu Kohlenstoff,
Kohlenstoff zu Stickstoff, Stickstoff zu Sauerstoff usw.
bis hin zu Schwerstverbindungen wie Thorium, Uran oder Plutonium.
(Wer es genau wissen möchte, informiere sich im Internet über das
Periodensystem der Elemente).

Bei jedem dieser Fusionsprozesse -
ermöglicht durch das Nachströmen der als 'Brennstoffvorrat'
in der äußeren Hülle gespeicherten Wasserstoffatome -
kommt eine weitere, den inneren Reaktor umgebende
Elemente - Schicht hinzu und lagert sich um den Kern herum ab.

Von besonderer Bedeutung ist der Übergang vom 25. zum 26. Fusionsprozess:
Im 25. verschmilzt Mangan zu Eisen.
Ist danach die kernumgebende Schicht
der bis zu diesem Zeitpunkt bereits entstandenen Elemente zu massiv,
können von 'außen' keine Wasserstoffatome nachströmen
was den 26. Fusionsprozess, in welchem Eisen zu Cobalt verschmelzen würde, blockiert.

Die Folge:
Das Eisen heizt sich über die Grenzen seiner Energie - Aufnahmefähigkeit hinaus auf,
bis schließlich der gesamte Stern in einer gewaltigen Detonation explodiert.
Eine solche Sternen - Explosion wird als 'Supernova' bezeichnet.

Sie zählt nach dem Urknall als zweitstärkste Explosion im Kosmos.
Die freiwerdende Energie wird als Licht im gesamten Universum sichtbar
und die Schockwelle der Explosion breitet sich
über Millionen und Milliarden Kilometer aus.


Und die Sonne?
Kein Grund zur Sorge:
Die Sonne wird niemals explodieren.
Dazu ist sie schlicht nicht massereich genug.
Ferner befindet sie sich noch immer im 1. Fusionsprozess.


*✵*✵*✵*


Die Sonne
=======


Am Anfang war der Urknall.
In den ersten Sekunden danach bildeten sich Wasserstoffatome.
Diese 'verklumpten', wuchsen zu Planeten an und wurden schließlich zu Sternen,
welche irgendwann in einer Supernova explodierten.

Aus den Überresten dieser Explosionen bildeten sich neue,
kleinere Sterne, welche ebenfalls explodierten und so die dritte
Sternengeneration einleiteten. Zu ihnen gehört unsere Sonne:
Ein Stern der dritten Generation, eine 'Enkelin' der Ur - Sterne.

Sie steht am Anfang unserer Nahrungskette.
Was Lebewesen anbelangt, mag der Mensch an oberster Stelle stehen
aber im kosmischen Sinne steht sie an erster Position:
Keine Sonne - kein Leben.
Sie liefert die erforderliche Wärme und hält Wasser in flüssigem Zustand.
Beides Voraussetzungen für das Entfalten und Gedeihen von Lebensformen.

Durch den komplexen Prozess der Photosynthese
wandeln Pflanzen das Sonnenlicht in Wachstumsenergie
und somit in einen Teil unserer Nahrung um.
Gleich, welche pflanzlichen oder tierischen "Produkte"
wir auch zu uns nehmen: Es ist ein Produkt der Sonne.

Der Mensch selbst besteht zu 92% aus ehemaliger Sternensubstanz.
Sämtliche Elemente und Atome unseres Körpers -
ausgenommen der Wasserstoffatome - sind in Sternen entstanden.
Den verbleibenden Rest von 8% stellen Wasserstoffatome,
welche nicht einst in Sternen gebunden waren.

Die Grundlage des Lebens auf der Erde liegt im Sonnenkern -
in der eigentliche Energiequelle, im Kernreaktor -
dort, wo Atome miteinander verschmelzen.
In diesem Energiezentrum vollzieht sich eine ständig andauernde 'Explosion',
wobei der Explosionsdruck 'nach außen'
von dem 'nach innen' wirkenden Gegendruck
der Sonnenmasse im Zentrum gehalten wird.

In diesem Zentrum herrscht -
bedingt durch die gegeneinander wirkenden Kräfte -
eine Temperatur von 16 Millionen Grad bei einem Druck von 340 Milliarden bar.
(Hinsichtlich des Drucks existieren extrem unterschiedliche Angaben)!
Es hat einen Durchmesser von 172 000 Km..

Der Gesamtdurchmesser der Sonne liegt bei etwa 1,6 Millionen Kilometern.
1,392 Mio. davon bilden Kern und Plasma - die eigentliche Sonnenmasse.
Das äußere Umfeld wird als "Corona" bezeichnet.
(Corona: Krone, (Strahlen-) Kranz, Aura).

Dieser Strahlenkranz, diese 'Corona' ist es,
was die Menschen bei einer totalen Sonnenfinsternis tatsächlich fasziniert.
Sie ist eine aus Kleinstteilchen (Photonen) bestehende Sphäre
rund um die Sonne und kristallisiert sich genau in jenem Moment hervor,
in dem der Mond die Sonne vollkommen hinter sich verbirgt.

Ihre Masse (ihr Gewicht) liegt bei 1 Quadrillion, 998 Trilliarden Tonnen.
In einer ausgeschriebenen Zahl sieht das so aus:
1 998 000 000 000 000 000 000 000 (Tonnen).
Das entspricht der Masse (dem Gewicht) von 333 054 Erden.
Ihr Volumen allerdings (ihr Inhalt) entspricht dem von 1,3 Millionen Erden!


Sowie es auf der Erde durch Meeresströmungen
zu Verwirbelungen innerhalb der Wassermassen kommt,
wogen auch die Plasmamassen der Sonne umeinander.
Plasma bedeutet: Elektrisch, aufgeladenes Gas.

Diese Wasserstoff- und Heliumgase wirbeln umeinander und reiben aneinander,
wodurch ständig neue Magnetfelder entstehen,
die sich wiederum durch kleinere Blitze - so genannte "Flares" (Flairs) -
gegenseitig entladen.
'Klein' bedeutet in diesem Falle: Ihre Spannweite liegt bei etwa 1000 Kilometern.
Der gesamte Sonnenkörper ist ein riesiger Ozean,
bestehend aus dichtem Plasma und abertausenden solcher Magnetfelder.

Neben diesen besitzt auch die Sonne ein 'globales' Magnetfeld.
Dieses kehrt sich in nicht - zyklischen Rhythmen etwa alle elf Jahre um.
Das bedeutet: Der Sonnen - Nordpol wird zum Sonnen - Südpol und umgekehrt.
Die Ursache für dieses Phänomen ist noch weitgehend ungeklärt.
Eine solche Phase wird als 'Sonnen - Maximum' bezeichnet.

Während einer Pol - Umkehr steigt die Sonnenaktivität deutlich an.
Zu den sonst üblichen 'Flares' kommen größere Magnetfelder hinzu.
Sie entstehen im Sonneninneren, steigen über die Oberfläche hinaus
und bilden riesige Magnetfeldbögen, welche ganze Plasma - Tornados
mit sich in die Höhe reißen.
Sie haben eine Gesamtspanne von bis zu mehreren zehntausend Kilometern
und beinhalten eine Spannung von etlichen Millionen Volt.
Berühren sich zwei dieser Bögen, kommt es zu einer Art Kurzschluss:
Ein "Koronaler Massenauswurf" ist die Folge.

Bei einer solchen 'Solar - Eruption' werden Milliarden Tonnen der Sonnenmasse
mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Kilometern pro Sekunde
ins All geschleudert: Ein so genannter 'Sonnensturm'.
Driftet eine dieser Explosionswolken auf die Erde zu,
gibt das 'ESOC' gegebenenfalls eine Warnmeldung heraus:

Mittels eines eigens für derartige Ereignisse,
ausschließlich auf die Sonne ausgerichteten Satelliten
mit der Bezeichnung "SOHO", lassen sich Sonnen - Eruptionen
18 - 48 Stunden vor ihrem Eintreffen auf der Erde erkennen.
(SOHO: Solar and Heliospheric Observatory).
(Sonnen- und Heliosphären Observatorium).

Herausgeschleuderte Plasmamassen tragen ein gewaltiges Potential
elektrischer Energie in sich.
Diese kann zu einer Überspannung in elektronischen Geräten
und somit zu deren Zerstörung führen.
So werden Warnungen ausgegeben beispielsweise an Satellitenbetreiber,
Fluggesellschaften, Krankenhäuser oder Energieversorger.

Zwar leitet unser Magnetfeld den größten Teil des Plasmas um die Erde herum,
dennoch besteht ein gewisser Rest - Risikofaktor für quasi alles,
was in irgendeiner Weise mit Elektrizität zu tun hat.

Dies' bedeutet nun nicht,
dass Träger von Herzschrittmachern um ihr Leben fürchten müssen:
Der Körper selbst isoliert das Gerät vor Überspannung.
Schlimmstenfalls könnten Schmuck- oder Armbanduhrenträger
einen leichten Schlag erleiden.
Ansonsten bekämen wir davon körperlich nichts zu spüren.
Angriffspunkte sind "lediglich" eisenhaltige Materialien.

So wurde beispielsweise 1989 die kanadische Stadt 'Quebec'
für neun Stunden lahmgelegt, weil Teile von Starkstromtransformatoren
durch die Überspannung infolge eines Sonnensturms geschmolzen sind.

Zum letzten Mal 'richtig' getroffen wurde die Erde im Jahre 1859.
Damals verglühten Telegraphenleitungen wobei manche der Holzmasten,
an denen sie befestigt waren, niederbrannten.
Da zu jener Zeit Telegraphie der einzige Verwendungszweck für Elektrizität war,
hielten sich die Schäden jedoch in Grenzen.

Ein vergleichbarer Vorfall heute könnte zum Stillstand
vieler (Versorgungs-) Fahrzeuge und einem Total - Stromausfall führen.
Das bedeutet: Zumindest zeitweiser Verlust von Telefonfestnetz,
Mobilfunknetzen, Faxgeräten und Internet - gleich:
Massive Beeinträchtigung unserer Infrastruktur aber wie gesagt:
Durch den Schutz des Erdmagnetfeldes ist der tatsächliche Risikofaktor begrenzt.


Sonne und Erde sind etwa zeitglich 'geboren' -
vor etwas mehr als viereinhalb Milliarden Jahren.
Wer sich für die Vorgänge innerhalb der Sonne interessiert,
befasse sich mit den Artikeln "Sterne und Planeten" und "Supernova".

*****
(Erläuterungen zu den Begriffen...
'ESOC', 'Heliosphäre', 'Mio.' und 'Photon'
finden sich unter: S.A.F. / Themen - Start - Artikel: #1).


*✵*✵*✵*


Zur übersichtlicheren Seitengestaltung der in meinen Artikeln benutzten
Symbole, Abkürzungen und Fachbegriffe im 'Themen - Start - Artikel: #1'
habe ich den ursprünglich dort positionierten Startbeitrag vom 29.05.'18
auf diese Seite verlegt:

*****

Der Jupiter
========

Wer in der Nacht vom 29. zum 30. Mai 2018 so um 01:15h. MESZ. zum vollen Mond schaut,
entdeckt westlich von ihm (rechts) einen hellen Punkt - bei klarem Himmel deutlich sichtbar.

Dieser "Punkt" ist Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems.
Alle restlichen Planeten zusammen fänden in ihm Platz.
Äquatordurchmesser: 138 346 Km. (Erde: 12 735 Km.).
Durchschnittliche Distanz zu uns: Ca. 650 Millionen Kilometer.

Eine komplette Eigenrotation (Jupitertag) dauert nur 9,9 Stunden
und entspricht somit der schnellsten Planetenrotation des Sonnensystems.
Die Dauer eines Venustages dagegen liegt bei 243 Erdentagen.
Durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit stehen Stürme bis 650 Km/h.
auf Jupiter's Tagesordnung.

Er wird umkreist von 67 (bekannten) Monden
und bewegt sich mit einer Orbitalgeschwindigkeit von 47 052 Km/h. um die Sonne,
wobei er für eine Umrundung 11,86 Jahre oder 11 Jahre, 314 Tage benötigt.
Zum Vergleich: Die Erde bewegt sich mit 107 208 Km/h. auf ihrer Umlaufbahn
und braucht zu einer kompletten Sonnenumrundung durchschnittlich
365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,216 Sekunden.

Jupiter's Oberflächentemperatur beträgt minus 108°C..
In seinem Kern jedoch herrscht durch den enorm hohen Eigengravitationsdruck
von mehreren Millionen bar eine Temperatur von ca. 22 000°C. (Erde: Ca. 4 500°C.).

Trotz seiner beachtlichen Masse ist Jupiter ein Planet geblieben.
Beinahe wäre er zu einer zweiten Sonne geworden.
Er besteht zwar aus den gleichen Gasen wie unser Zentralgestirn,
konnte jedoch während seiner Entstehungsphase nicht genügend Wasserstoff
aus seiner planetaren Umgebung absorbieren, dass Druck und Temperatur
hätten ausreichend ansteigen können, um eine Kernfusion auszulösen.
---
Eine jupiterangereicherte Vollmondnacht! :-D

*****
(Erläuterungen zu den Begriffen...
'Eigengravitationsdruck', 'Eigenrotation',
'Kernfusion' und 'Orbitalgeschwindigkeit'
finden sich unter: S.A.F. / Themen - Start - Artikel: #1).
  #45

[Zitat]
Peter1963Herne 14.11.2018, 18:05
Der Abendstern
===========


Ach, ja...
Wie schön...
So romantisch...
Der Planet der Liebe...
Benannt nach der römischen Liebesgöttin 'Venus'...

Allerdings empfehle ich keinem Liebespaar einen Besuch auf diesem Planeten denn Fakt ist:
Die Venus ist ein Höllenplanet!

Ihre Umlaufbahn befindet sich grob 40 Millionen Kilometer
näher an der Sonne als die, der Erde. Durch ihre Nähe zum Zentralgestirn
liegt die Temperatur auf ihrer sonnenzugewandten Seite bei plus 480°C.
und entspricht somit der heißesten Planetenoberfläche des Sonnensystems.
Durch die Intensität der Sonneneinstrahlung werden Felsen derart aufgeheizt,
dass diese - selbst während der nächtlichen Phasen,
in welchen es nicht unter 430 Grad abkühlt -
niemals aufhören zu glühen.

Mehrere Sonden der ESA, der NASA
als auch der sowjetischen 'Venera'- und 'Vega' - Missionen
haben bis zu 100 000 aktive Vulkane gezählt.

Einhunderttausend!

Es gäbe keinen einzigen Standort auf der Venus,
von dem aus nicht mindestens einer dieser Vulkane sichtbar wäre.
Sie speien ununterbrochen Kohlendioxyd und Schwefelgase, welche sich
in höheren Atmosphärenschichten mit Wasser(molekülen) verbinden und abregnen:
Es regnet Schwefelsäure und - bedingt durch den Anteil an eisenhaltigen Teilchen,
welche bei Vulkanausbrüchen in die Atmosphäre geschleudert werden,
'schneit' es zum Teil flüssiges Metall.

Ihr Atmosphärendruck liegt bei 90 bar. Astronauten auf ihrer Oberfläche
würden bei einer Windgeschwindigkeit von nur 5 Km/h. mitgerissen,
wie sie auf der Erde von einem Fluss mit gleicher Fließgeschwindigkeit
'weggespült' würden.


In unserem Sonnensystem vollzieht sich die Eigenrotationsbewegung
sämtlicher Planeten gegen den Uhrzeigersinn.
Einzige Ausnahme: Die Venus.
In dem Artikel "Jahrhundertfinsternis + Mars"
hatte ich über den 'Unfall' der Erde mit 'Theia' berichtet.
Eine ähnliche Kollision hatte auch die Venus zu verkraften.
Zu ihrer umgekehrten Rotationsrichtung gibt es nun zwei Vermutungen:

Eine der Theorien besagt, dass der Einschlag derart heftig war,
dass ihre Drehrichtung augenblicklich ins Gegenteil verkehrt wurde
was jedoch eher unwahrscheinlich ist,
da sie einen Aufprall solcher Intensität kaum überstanden haben dürfte.
Wahrscheinlicher ist, dass der gesamte Planet schlicht 'umgedreht' wurde.
Was also - von der Erde aus gesehen - vor diesem Einschlag 'oben' war,
befindet sich jetzt 'unten' und umgekehrt.


Unzählige, atmosphärenverschleierte Distanzbilder wurden von der Venus geschossen.
Von ihrer direkten Oberfläche dagegen existieren nur sehr wenige Aufnahmen.
Eine Sonde mit Reiseziel Venus gleicht einem gepanzerten Kühlschrank
mit darin enthaltenen Kameras und anderen Messinstrumenten.
Sind die Batterien des Kühlaggregats entladen,
entspricht dies' dem Ende ihres Forschungsauftrages.
Keine irdische Technik kann derart hohen Temperaturen
über einen längeren Zeitraum standhalten.

Forschungsführend sind hier eindeutig die Russen,
obgleich sie einige Sonden ihrer "Venera" - Missionen
bereits Ende der Fünfzigerjahre 'verloren' hatten.
('Venera' - Russisch: Venus).
Mehrere Ballone - in höheren Atmosphärenschichten freigesetzt -
hielten für jeweils zwei (Erden-) Tage durch.
Eine erstaunliche Leistung - angesichts der Tatsache,
dass in einer Höhe von 60 Kilometern Winde dermaßen heftig toben,
dass Schwefelgaswolken innerhalb von 100 Stunden
um den gesamten Planeten gepeitscht werden!
1961 gelang die erste (nicht verunglückte) Oberflächenlandung einer der Venera - Sonden.
Sie sendete 127 Minuten Bilder und andere Daten zur Erde, bevor sie Druck und Hitze erlag.


Venus ist mit einem Durchmesser von 12 103 Kilometern nur minimal kleiner als die Erde
und umkreist die Sonne mit einer Geschwindigkeit von 126 072 Km/h.,
wobei sie für einen Umlauf 225 Erdentage benötigt.
Da eine Drehung um ihre eigene Achse jedoch 243 Erdentage dauert,
ist der Venus - Tag länger als das Venus - Jahr.

Durch die Dichte und Zusammensetzung ihrer Atmosphäre
reflektiert sie 75% des einfallenden Sonnenlichts
und erscheint deshalb nach Sonne und Mond
als hellster Himmelkörper unseres Sonnensystems.
---
Aktualisiert am 14. Februar 2019:
Derzeit strahlt sie wieder in ihrer ganzen Pracht:
Am frühen, südöstlichen Morgenhimmel, knapp über dem Horizont...

*****
(Erläuterungen zu den Begriffen...
'Eigenrotation', 'ESA', 'Molekül' und 'NASA'
finden sich unter: S.A.F. / Themen - Start - Artikel: #1).


*✵*✵*✵*


Allgemeines zum Themenbereich Kosmologie:
= = = = = = = = = = = = = = = = = = = =

Häufig existieren auf diesem Wissenschaftssektor zu einem bestimmten Sachverhalt
mehrere, voneinander stark abweichende Angaben.
Die Ursachen hierfür sind meist beobachtungstechnischen Ursprungs,
basieren teilweise aber auch auf politischen Hintergründen,
wobei Fakten manipuliert oder verschwiegen wurden / werden.
Besonders Weltraumaktivitäten der ehemaligen Sowjetunion
dienen hierfür als Paradebeispiel.
Es sollte also niemanden irritieren, wenn sich die von mir gegebenen Hinweise
von anderen Informationsquellen deutlich abheben.

Da ich mich selber oft genug über derartige Ungereimtheiten geärgert hatte
bin ich bemüht, meine Daten nach Möglichkeit präzise und
dennoch allgemeinverständlich einzustellen.

Weitere Ursachen eventueller Verwirrungen sind unterschiedliche Schreibweisen
oder bezüglich sich ähnelnder Sachverhalte mehrere, mögliche Definitionen.
Der Artikel "Asteroiden, Meteoroiden, Meteore, Meteoriten und Kometen"
dürfte beispielgebend sein, weshalb manche Erläuterungen eher
irritieren als darstellen und ich deshalb unter Vermeidung von
Fremd- oder Fachbegriffen möglichst einfache und
deutschsprachige Umschreibungen bevorzuge.

Ich bitte also sowohl Laien als auch Sachkundige gleichermaßen
für gelegentliche "Halb - Präzisionen" um Verständnis...

Besten Dank!
  #44

[Zitat]
Peter1963Herne 01.11.2018, 00:38
Eingefroren:

Bei einer beachtlichen Aufmerksamkeit, bestätigt durch bis zu 258 Aufrufen täglich
der Thematik 'Kosmisches...' hier im Forum, hatte ich ein vergleichbares Interesse
hinsichtlich der versuchsweise in meinem Blog eingerichteten Angaben zur
Bestimmung aktueller Planetenpositionen als denkbar eingeschätzt.
Erwartungsgemäß hielt sich die Besucherzahl jedoch in Grenzen.

Da ich private Seiten männlicher User ebenfalls äußerst selten anklicke,
kann ich eine entsprechende Zurückhaltung seitens anderer,
männlicher Teilnehmer durchaus nachvollziehen.

Somit habe ich künftige Blog - Aktivitäten zunächst mal auf Eis gelegt
und werde meine Artikel eben weiterhin im Forum veröffentlichen -
zumindest, bis - laut 'nervenkitzel' - das nächste "Höllenfeuer"
ausbricht oder sonst irgend so eine(r) meint, sich mittels
dieser Thematik wieder mal profilieren zu müssen.


Das Universum ist groß, Leute. Der Kosmos ist tatsächlich unermesslich groß.
Entsprechend umfangreich könnte die Anzahl meiner Beiträge werden.
Im Interesse aller wahrhaft Kosmologie - Interessierten wäre es
wünschenswert, wenn durch diskrete Zurückhaltung dazu
beigetragen würde, diesen Themenkomplex möglichst
übersichtlich zu halten. Aus demselben Grunde
habe ich einige meiner Artikel entweder
gekürzt oder vollständig gelöscht.

Um künftig eine sich mehrfach wiederholende Erläuterung themenbezogener
Begriffe zu vermeiden, ist unter "Themen - Start - Artikel: #1" ein Verzeichnis
der in meinen Beiträgen benutzten Symbole, Abkürzungen und Fachbegriffe
(S.A.F.) eingerichtet.

Weiterhin gilt:
Private Zuschriften männlicher User werden ungelesen gelöscht.
Private Zuschriften weiblicher User, welche unabhängig dieser Thematik
auf meine aktuelle Kleinanzeige reagieren, werden selbstverständlich beantwortet.

Wie bereits in meinem Blog bitte ich auch hier, von Fragen
oder (weiteren) Kommentaren abzusehen und meine
Texte als rein informativ zu betrachten.
Besten Dank!

*****


Orioniden und Draconiden / Der Halley'sche Komet
==================================

Auch als 'Komet Halley', offiziell als '1P/Halley' bezeichnet,
umkreist er die Sonne in recht unregelmäßigen Zyklen.
Die Umlaufzeit variiert zwischen 74 und 79 Jahren.
Auf seiner sehr langgezogenen, stark elliptischen Umlaufbahn
kam er zuletzt 1986 in die Nähe der Erde.
Seinerzeit wurden gleich fünf Raumsonden zur Begrüßung
(Erforschung) entsandt. Seine Wiederkehr wird 2061 erwartet.

Benannt ist er nach seinem "Entdecker",
dem englischen Physiker und Mathematiker 'Edmond Halley'.
Datiert ist diese "Entdeckung" auf das Jahr 1758.
Andere Aufzeichnungen jedoch reichen bis ins dritte Jahrhundert vor Christus zurück.
Sicher belegt ist die Existenz des Kometen in chinesischen Quellen seit 240 v. Chr..
Allerdings gelang es 'Edmond Halley',
dessen Umlaufbahn erstmals nahezu korrekt zu berechnen.

Da er einer der wenigen Kometen ist, die mit bloßem Auge erkennbar sind,
zählt '1P/Halley' zu den Bekanntesten aller Himmelsobjekten.
Er hat einen Durchmesser von 15 - 18 Kilometern
und die Länge seines blassblauen Schweifes beträgt -
abhängig von seiner Distanz zur Sonne
und somit der Intensität der Sonneneinstrahlung -
mehrere hundert Millionen Kilometer.
Seine Geschwindigkeit in Sonnennähe liegt bei nahezu zweihunderttausend Km/h..
Entfernt er sich wieder von der Sonne, verlangsamt sich sein Tempo.

In dem Artikel "Die 'Perseiden - Nächte'"
hatte ich das Loslösen von Partikeln und kleineren Brocken
von einer Kometenoberfläche beschrieben.
Auch '1P/Halley' hinterlässt seine Spuren.
Diese Bruchstücke werden als "Orioniden" bezeichnet.


Weitaus weniger bekannt ist die Existenz des Kometen "21P/Giacobini-Zinner".
Er hat einen Durchmesser von nur etwa 2 Km. und umkreist die Sonne
mit einer Geschwindigkeit von unter 125 000 Km/h. alle 6 Jahre / 7 Monate.
Seine Umlaufbahn passieren wir jährlich Anfang Oktober.
Während dieses Zeitraums 'regnet' es als Sondereinlage "Draconiden" -
so die Bezeichnung seiner 'verlorenen' Bruchstücke.
🌠

*****

Hinweise zu den Begriffen 'Draconiden', 'Orioniden' und 'Perseiden':
Die Erde ändert auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne fortwährend
ihre Bewegungsrichtung und steuert somit in einem gewissen Zyklus
ständig auf andere, so genannte "Sternbilder" zu.
Passieren wir gerade die Umlaufbahn eines Kometen entsteht der Eindruck,
als kämen dessen Bruchstücke genau aus dem Sternbild,
auf welches sich die Erde in diesem Moment zubewegt.

So sind Bezeichnungen entstanden wie beispielsweise...
'Draconiden', weil die Erde während dieser Durchlaufphase
auf das Sternbild "Draco" zusteuert,

'Orioniden', weil sich die Erde während dieser Zeit
auf das Sternbild "Orion" zubewegt oder

'Perseiden', weil wir uns während dieser Phase
dem Sternbild "Perseus" nähern.

Bedauerlich, dass keine vergleichbare Situation
hinsichtlich des Sternbildes "Jungfrau" zu verzeichnen ist.
Ansonsten würde es wohl 'Jungfrauen' vom Himmel regnen... :-)
🌠

*✵*✵*✵*


Asteroiden, Meteoroiden, Meteore, Meteoriten und Kometen
========================================

Jaja, ich weiß:
Das klingt verwirrend, ist aber nur doppelt so schlimm. :-D
Vor allem, seit jemand diese "Meteoroiden" quasi 'erfunden' hat.
Bis zu jenem Tag waren die Bezeichnungen eindeutig:

Asteroiden, Meteore und Meteoriten sind dieselben Brocken.
Die unterschiedlichen Bezeichnungen weisen auf unterschiedliche Positionierungen hin:
Pfeifen sie durch das Universum, werden sie als 'Asteroiden' bezeichnet.
Dringen sie in die Erdatmosphäre ein, heißen sie 'Meteore'.

Nun gibt es drei Möglichkeiten:
Entweder, sie verglühen auf ihrem Weg durch unsere Atmosphäre oder
sie werden durch diese so unbeschreiblich aufgeheizt, dass sie explodieren
(wie es sich beispielsweise am 30. Juni 1908 über Tunguska / Russland und
am 15. Februar 2013 nahe Tscheljabinsk / ebenfalls Russland ereignet hat)
oder sie schlagen ein.
Ob nach einer Explosion nur noch Splitter übrigbleiben oder ob sie kompakt einschlagen:
Was immer in Kontakt mit der Erdoberfläche kommt, wird als 'Meteorit(en)' bezeichnet.

Soweit also klar.
Irgendwann aber wurde der Begriff der 'Meteoroiden' geschaffen,
wobei 'Meteoroide' kleinere 'Asteroiden' sind.
Jedoch wurde meines Wissens nach versäumt klar festzulegen,
was nun eigentlich als 'groß' oder 'klein' zu werten ist... :-I

Zuständig für diesbezügliche Definitionen ist u. a. die im Jahre 1919 gegründete 'IAU'
(International Astronomical Union (Internationale Astronomische Union)),
heute eine Einrichtung der ESA
(European Space Agency (Europäische Raumfahrtagentur))
mit Hauptsitz in Paris.

Wie auch immer:
Asteroiden, Meteore und Meteoriten sind Gesteinsbrocken,
welche durchaus vereist sein können.
Kometen dagegen sind im wesentlichen Eisbrocken
mit einem eventuellen Gesteinskern.

Bemerkenswert sind ihre unterschiedlichen Geschwindigkeiten:
Während sich Asteroiden mit etwa 60 000 Km/h. bewegen,
können Kometen, beschleunigt durch die Anziehungskraft beispielsweise der Sonne,
bis zu drei- und sogar vier Millionen Stundenkilometer schnell werden!

Meine Artikel brauchen allerdings bei niemandem Verdruss auszulösen:
Zuständig für die Vorhersage eventueller Eindringlinge sind das
'ESOC' (European Space Operations Centre (Europäisches Raumflugkontrollzentrum)),
eine Abteilung der 'ESA' mit Sitz in Darmstadt sowie die amerikanische
'NOAA' (National Oceanic and Atmospheric Administration
(Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde))
mit Hauptsitz in Washington, wobei dem 'ESOC' über 60-,
der 'NOAA' mindestens 21 Beobachtungssatelliten zur Verfügung stehen.

Rund um die Uhr überwachen Mitarbeiter des 'ESOC' und der 'NOAA'
die Bewegungen von Himmelskörpern, wobei Computer deren 'Reiserouten'
ständig neu berechnen und aktualisieren.
99% der universellen Umgebung der Erde stehen unter ständiger Beobachtung.
Soweit (mir) bekannt ist, besteht für die kommenden Jahrzehnte keine Gefahr.

Da jedoch selbst die besten Teleskope von der Sonne geblendet werden,
bilden den Restrisikofaktor von 1% Himmelskörper,
welche sich versteckt hinter der Sonne 'anschleichen'.
Zu ihnen gehörte auch der Überraschungsbesucher,
welcher 2013 nahe Tscheljabinsk plötzlich aufgetaucht ist.
Die meisten finden allerdings nach Jahrmillionen und aber Milliarden Kilometern
ihr endgültiges Reiseziel in der Sonne...
🌠

*✵*✵*✵*


Das Lichtjahr
=========

Ein Jahr hat 365 Tage - weiß jedes Kind, ist aber falsch.
Mit einem "Jahr" umschreiben wir den Zeitraum,
welchen die Erde für einen Umlauf um die Sonne benötigt.

Wie wir heute wissen, beansprucht dieser Vorgang durchschnittlich
365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,216 Sekunden.
Dieser Zeitraum wird als "Tropisches Jahr" bezeichnet.

Achtung:
Ebenfalls als "Tropisches Jahr"
werden noch mindestens zwei andere Zeiträume bezeichnet!


Das 'Lichtjahr' ist keine Zeiteinheit: Es ist eine Distanzeinheit.
Als diese festgelegt wurde, entsprach es dem (damals) neuesten,
wissenschaftlichen Erkenntnisstand, dass die Erde für einen Sonnenumlauf
365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,5 Sekunden benötigt.
Diese Zeitspanne wurde "Astronomisches Jahr" genannt.

Um nicht sämtliche Bücher / Dateien korrigieren zu müssen,
wurde trotz besseren Wissens beschlossen, das 'Astronomische Jahr'
als einen der Faktoren zur Berechnung des Lichtjahres beizubehalten.


Die Lichtgeschwindigkeit beträgt (gemessen im gravitationslosen Vakuum)
299 792,458 Km/s..
(299 Tausend Kilometer + 792 Kilometer + 458 Meter pro Sekunde).

Das Lichtjahr bezeichnet die zurückgelegte Wegstrecke des Lichtes
nach Vollendung eines Astronomischen Jahres und errechnet sich wie folgt:
'Lichtgeschwindigkeit' mal 'Astronomisches Jahr' = 'Lichtjahr'.
299 792,458 Km/s. .. mal .. 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten, 45,5 Sekunden
gleich:
9 460 528 262 567,879 Km..

9 Billionen
460 Milliarden
528 Millionen
262 Tausend
567 Kilometer und
879 Meter.

Das entspricht ganz grob 24 611 Mal der einfachen Distanz Erde / Mond.

Es existiert eine andere Variante der Lichtjahr - Berechnung,
auf welche ich gar nicht erst eingehe,
da die 'Internationale Astronomische Union'
zur Beibehaltung der hier angegebenen Daten rät.


Innerhalb unseres Sonnensystems ist es schlicht uninteressant,
eine Entfernung in Licht - "Jahren" anzugeben.
Beispielsweise benötigt 'Mondlicht' gerade eben mal 1,4 Sekunden zur Erde.
Das Licht der Sonne erreicht uns nach 8 Minuten und 14 Sekunden.
Selbst bis zum äußersten Planeten 'Pluto'
braucht es nur etwa fünfeinhalb Stunden.

Unser Nachbar - Sonnensystem, 'Alpha Centauri',
befindet sich in einer durchschnittlichen Distanz von etwa 4,2 Lichtjahren.
Einer der größten, je entdeckten Sterne, 'VY Canis Majoris'
(mit einem beachtlichen 2000-fachen Sonnendurchmesser),
befindet sich in einer Entfernung von 3 900 Lj. (Lichtjahren)
und unsere Nachbargalaxie 'Andromeda' ist 2,25 Mio. Lj. entfernt.

Richten Astronomen also heute ihre Fernrohre auf die Andromeda - Galaxie
empfangen sie Lichtstrahlen, welche vor 2 Millionen + 250 Tausend Jahren
von den Sternen der Andromeda - Galaxie ausgesandt wurden.
Gleichzeitig blicken sie 2 250 000 Jahre in die Vergangenheit...

Nach neueren Erkenntnissen
beträgt der Durchmesser der Andromeda - Galaxie etwa 160 000 Lichtjahre.
Der Durchmesser unserer 'Milchstraße' dagegen
beschränkt sich auf 100 000 Lj..

Die 'ältesten', mit den besten Teleskopen
gerade eben noch wahrnehmbare Lichtstrahlen
waren 13 Milliarden Jahre unterwegs, um bei uns einzutreffen.
Einst gingen sie von den allerersten Sternen nach dem Urknall aus.
Das entspricht einer Wegstrecke von etwa 123 Trilliarden Kilometern.
(123 000 000 000 000 000 000 000 Km.).
  #43

[Zitat]
Peter1963Herne 03.10.2018, 12:16
Kosmische Einladung...

Liebe Sternenfreunde:
Hinsichtlich der in jüngster Vergangenheit stark angestiegenen Zunahme
interessierter Leser(innen) in diesem Bereich, habe ich aus Gründen der
Flexibilität einen zusätzlichen Informationsteil unter der Bezeichnung
"Kosmisches ✵" als einen separaten Teil meines Blogs eingerichtet.
(Einfach meinen Nutzernamen anklicken und den Blog aufrufen).

In diesem sind neben den täglich aktualisierten Daten und Koordinaten
zu Sonne und Mond, die Meridian - Überquerungen inklusive
dazugehöriger Höhenwinkelangaben der gegenwärtig
mit bloßem Auge sichtbaren Planeten angeführt.

Besonderer Hinweis für weibliche User:
Ich werte eine Visite dieses Blogs ausschließlich als 'Interesse an Kosmologie'.
Selbst täglichen Aufrufen folgt keinesfalls eine Kontaktaufnahme meinerseits!

Mit kosmischen Grüßen
danke ich allen bisherigen Besucher(inne)n für ihre Aufmerksamkeit!

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